Tag Archives: Soziales Wohnen

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Soziales Wohnen Sexau Lörchstraße

Offizielle Übergabe an das Landratsamt Emmendingen vom Sozialen Wohnen Sexau Lörchstraße

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BADISCHE ZEITUNG 07. Juli 2017

Der Neubau für soziales Wohnen in der Lörchstraße 23 wurde am Mittwochabend (05.07.2017) von der Gemeinde an den Landkreis Emmendingen als künftigen Mieter offiziell übergeben. Der dreistöckige Neubau mit einer Gesamtwohnfläche von knapp 600 Quadratmetern, nach dem Herbolzheimer Modell konzipiert, wird für 20 Jahre an den Landkreis Emmedingen vermietet.

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Volksbank Nonnenweier

Der Gemeinderat stimmt dem Einbau von vier Sozialwohnungen im ehemaligen Volksbankgebäude zu

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BADISCHE ZEITUNG 10. Mai 2017

In vollem Umfang ist der Gemeinderat Schwanau in seiner Sitzung am Montagabend der Beschlussempfehlung des Ortschaftsrats Nonnenweier gefolgt und hat dem Einbau von vier Sozialwohnungen im ehemaligen Volksbankgebäude in dem Ortsteil zugestimmt.

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17-05-05 Richtfest Soziales Wohnen Bahlingen

Richtfest beim Sozialen Wohnen in Bahlingen

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BADISCHE ZEITUNG 10. Mai 2017

Der Rohbau der Flüchtlingsunterkunft steht, das Projekt „Soziales Wohnen in Bahlingen“ feierte am Freitag Richtfest. Auch in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Montagabend war das Vorhaben Thema: Es galt, weitere Aufträge für das Bauprojekt „Soziales Wohnen“/Neubau einer weiteren Unterkunft für Flüchtlinge zu vergeben.

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Volksbank Nonnenweier

Vier Wohnungen in der ehemaligen Volksbank in Nonnenweier

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BADISCHE ZEITUNG 28. April 2017

Der Ortschaftsrat in Nonnenweier hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das ehemalige Volksbankgebäude umzubauen und dort vier Wohnungen unterzubringen…

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LAHRER  ZEITUNG 29. April 2017

Das Volksbankgebäude in Nonnenweier soll zu Sozialwohnungen umgebaut werden. Die Gemeinde erhält hierfür einen Zuschuss von 109.000,- Euro. Insgesamt kosten die Umbaumaßnahmen 415.000 Euro…

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Spatenstich Soziales Wohnen Riegel Römerhalle

Spatenstich beim Sozialen Wohnen in Riegel

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BADISCHE ZEITUNG 20. April 2017 (www.badische-zeitung.de)

Der Bau der Flüchtlingsunterkunft neben der Römerhalle in Riegel hat symbolisch begonnen. Bürgermeister, Gemeinderäte und Dienstleister legten am Dienstag Hand an ihre Spaten, um mit etwas Bewegung zu zeigen, dass es nun losgeht.

Rund 1,85 Millionen Euro wird das Gebäude kosten. Knapp 1,4 Millionen Euro davon zahlt die Gemeinde. In dem dreigeschossigen Gebäude werden 60 Geflüchtete unterkommen. Später können einmal zwölf Sozialwohnungen mit jeweils rund 50 und 70 Quadratmetern Größe eingerichtet werden.

Für zehn Jahre sei das Gebäude an die Unterbringung von Geflüchteten gebunden, sagte Bürgermeister Markus Jablonski. Der Grund dafür ist der Landeszuschuss von 480 000 Euro. Den hatte man im Rathaus eigentlich schon abgeschrieben, weil die Fördertöpfe überlastet erschienen. Jüngst erreichte das Rathaus dann die Nachricht, dass nun doch Landesgeld für die Unterbringung von Geflüchteten nach Riegel fließen wird. Mit dem Landesgeld ist das Gebäude erst einmal an die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft gebunden. Die Geflüchteten werden so lange über die Verwaltung in die Unterkunft eingewiesen. Danach sei soziales Wohnen für alle Bedürftigen im Ort angesagt.

Bürgermeister Markus Jablonski erklärte auch, dass die Unterkunft energetisch besser als der Standard ausgebaut werde. Nach einigem Ringen im Gemeinderat, welches Energieniveau man erreichen möchte und damit auch, wie viel es kosten darf, hat sich die Gemeinde für eine Gasheizung statt einer Wärmepumpe entschieden. Das heißt 100 000 Euro weniger und dafür mehr Kohlendioxid für die Umwelt.

Damit die Bilanz doch höher als der Standard ausfällt, hat man sich für ein stärkeres Mauerwerk und eine Solaranlage für die Stromgewinnung auf dem Dach entschieden.

Nach gut 15 Jahren müsse man die Gasheizung sowieso erneuern und dann könne der Gemeinderat entscheiden, ob man auf eine energetisch anspruchsvollere Heizung umsteige, hatte Jablonski im Gemeinderat für diese Variante argumentiert. Die Solaranlage wird die Gemeinde selbst aufs Dach setzen, da sie dafür anders als die Energiegenossenschaft vom Land finanziell gefördert wird.


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Soziales Wohnen Riegel

Planung für Flüchtlingswohnheim in Riegel

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BADISCHE ZEITUNG 09. Dezember 2016 (www.badische-zeitung.de)

Die Gemeinde baut eine Flüchtlingsunterkunft für etwa 1,85 Millionen Euro. Der Gemeinderat hat in der öffentlichen Sitzung am Mittwochabend die Planung gutgeheißen, auf deren Basis nun der Bauantrag gestellt wird. Die Entscheidung fiel im zweiten Anlauf, nachdem man in der Novembersitzung nicht hatte klären können, welches Energieniveau und damit auch welchen Preis das Gebäude neben der Römerhalle haben soll. In der Diskussion um das Energieniveau des Gebäudes ging es um 100 000 Euro. So weit lagen die Preise für ein Gebäude mit dem bereits hohen Energiestandard und einer energetisch hochklassigen Ausführung auseinander. Die teuerste Variante hätte ein Energieniveau erreicht, das von der Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert wird. Der Unterschied ist die Art der Heizung. Der Standard wird mit einer Gasheizung erreicht und das höhere Niveau mit einer Wärmepumpe. Der Unterschied für die Umwelt heißt: Im Laufe von 15 Jahren würde die anspruchsvollere Heizung etwa sieben Tonnen weniger Kohlendioxid in die Luft blasen.

Das Energieniveau würde erhöht, wenn die Gasheizung mit einer thermischen Solaranlage ergänzt würde, wenn das Mauerwerk stärker würde und indem auf das Dach eine Solaranlage für die Stromgewinnung gesetzt würde. Mit jeder Zugabe würde es etwas teurer. In der teuersten Variante würde das Gebäude rund zwei Millionen Euro kosten.

Bürgermeister Markus Jablonski legte dem Rat die Variante mit Solarthermie, stärkerem Mauerwerk und Photovoltaik nahe. Nach gut 15 Jahren müsse man die Gasheizung sowieso erneuern und dann könne der Gemeinderat entscheiden, ob man auf eine energetisch anspruchsvollere Heizung umsteige, argumentierte er. Für die Variante mit Photovoltaik spreche auch, dass die bestehenden Solaranlagen in Riegel deutlich mehr hergeben, als die Planer für den energetischen Vergleich veranschlagt hatten, sagte Daniel Kietz. Außerdem lasse sich die wirtschaftliche Bilanz noch verbessern, indem der Strom im Gebäude selbst genutzt wird. Solange die Gemeinde das Gebäude als Flüchtlingsunterkunft nutzt, könne sie den Eigenverbrauch gewährleisten.

Steffen Schwarz sah sich hin- und hergerissen zwischen Wirtschaftlichkeit und ökologischem Gewissen. Nach Kietz hält die Variante mit Gasheizung und Photovoltaik dem ökologischen Gewissen stand. Denn in die Bilanz nicht eingerechnet seien die Tonnen Kohlendioxid, die durch die Produktion von Sonnenstrom an anderer Stelle eingespart werden. Monika Michel plädierte für den Kompromiss, damit die Baukosten nicht „ins Unendliche“ steigen. Man ging einmal von 1,2 Millionen aus und lande jetzt mit dem Kompromiss bei 1,85 Millionen Euro.

Letztlich verständigte man sich auf dem Kompromiss. Die Solaranlage wird die Gemeinde selbst aufs Dach setzen. Im Vorfeld war die Anlage als Bürgerkraftwerk im Gespräch. Die Gemeinde bekomme eine Förderung, die Energiegenossenschaft nicht. Beantragt wird auch ein zinsloser Kredit über 900 000 Euro.


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Soziales Wohnen Elzach_Spatenstich

Spatenstich beim Sozialen Wohnen in Elzach

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BADISCHE ZEITUNG 26. November 2016 (www.badische-zeitung.de)

Mit dem ersten Spatenstich wurde auf dem Bahnhofsareal in Elzach der Startschuss für ein Projekt gegeben, das es so im Landkreis Emmendingen bislang noch nicht gibt: Private Investoren, die in Elzach beheimatete Familie Sabine und Torsten Schmid, bauen ein Mehrfamlienwohnaus mit der Vorgabe, das Gebäude für Sozialwohnungen zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck vermieten sie es für 15 Jahre an die Stadt Elzach. Die nutzt das Gebäude zum Teil als Flüchtlingsunterkunft, zum Teil für Sozialwohnungen. „Der fehlende Wohnraum vor allem für sozial Schwächere brennt uns unter den Nägeln“, stellte Bürgermeister Roland Tibi fest. Über viele Jahre hinweg habe die Politik das Problem der Wohnraumförderung vernachlässigt. Mit der Flüchtlingswelle sei die Misere schlagartig in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Nun ringen vor allem die Kommunen um Lösungen, wie sie zeitnah zum einen Flüchtlinge und anerkannte Asylbewerber unterbringen können, zum anderen aber auch Wohnraum schaffen für Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen. Elzach habe dank der Initiative der Familie Schmid eine zeitnahe und zukunftsweisende Lösung gefunden. „Allein und aus Eigenmitteln hätten wir das nie stemmen können“, betonte Tibi. Außerdem setze das Objekt den Startschuss für die bauliche Entwicklung nicht nur des Bahnhofareals, sondern auch des dahinter liegenden Wohngebiets „Rißlersberg“. „Der Bereich schreit geradezu nach einer städtebaulichen Entwicklung“, so Tibi. Er hoffe darauf, dass diese auch zustande kommt. Erste Gespräche mit Anliegern hätten bereits stattgefunden.

Auf dem bisherigen Brachgelände, gleich hinter der ehemaligen Raiffeisenhalle, entsteht ein dreistöckiges Mehrfamilienwohnhaus mit insgesamt neun Wohnungen, die zwischen 51 und 100 Quadratmetern groß sind. Dazu kommen Gemeinschaftsräume, Auto- und Fahrradabstellplätze und ein Kinderspielplatz. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 1,7 Millionen Euro. Die Stadt nutzt das Haus in der ersten Phase zur Unterbringung von Flüchtlingen. Die Innenaufteilung ist so konzipiert, dass sowohl Einzelpersonen, als auch Familien (maximal acht Personen) untergebracht werden können. Des Weiteren wird Wohnraum für sozial Schwache vorbehalten. Gefördert wird das Ganze vom Land Baden-Württemberg aus Mitteln des Sozialen Wohnungsbaus. Aufgrund des Energiestandards, der durch die hochwertige Bauweise erreicht wird, gibt es weitere Fördermittel der KfW-Bank. Beheizt wird das Gebäude über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.

„Den Termin und die Kosten haben wir im Griff“, betonte Architekt Achim Schlager vom gleichnamigen Architekturbüro in Lahr, der für Planung und Bauleitung verantwortlich ist. In den nächsten acht Wochen werde die Bodenplatte fertiggestellt und darauf der Rohbau in Massivbauweise errichtet. Gekrönt wird das Ganze mit einem zimmermannsmäßigen Dachstuhl. Mitte Juli 2017 werde das Haus bezugsfertig sein. Im Namen der Bauherren dankte Torsten Schmid für die schnelle Realisierung des Vorhabens. Vor gut einem Jahr habe er das Gespräch mit Bürgermeister Tibi gesucht. Gemeinsam habe man die Idee zu dem Projekt entwickelt, nachdem die Familie über viele Jahre vergeblich nach Nutzungsmöglichkeiten für das große Brachgelände zwischen Bahnhofsareal und ehemaligen Bahnwärterhäuschen gesucht habe.

Bis zu 54 Bewohner können in dem Haus nun eine neue Heimat finden, die sehr zentrumsnah mit idealer Verkehrsanbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und trotzdem gerade für Familien mit kleinen Kindern ideal sei. „Wir sind sicher, dass man sich hier sehr wohl fühlen kann“.


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Soziales Wohnen Riegel

Soziales Wohnen in Riegel

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BADISCHE ZEITUNG 18. November 2016 (www.badische-zeitung.de)

Die Gestaltung des Mehrfamilienhauses für Soziales Wohnen bei der Römerhalle steht weitgehend. Die Genehmigungsplanung, auf deren Basis der Bauantrag gestellt wird, wurde weitgehend vom Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung am Mittwochabend abgesegnet. Nur bei der Heizung kam man zu keiner Entscheidung. Diese soll am 7. Dezember getroffen werden.

Eigentlich wollte man ein sehr energiesparendes Haus bauen. Mit dicken Mauern, einer Gasheizung und Solaranlage auf dem Dach könnten schon die hohen Standards der Energieeinsparverordnung erreicht werden. Aber in der Klausurtagung neigte der Gemeinderat hin zu einem von der Kreditanstalt für Wiederaufbau über die Zinsen für den Kredit geförderten Niedrigenergiehaus (KfW 55). Den Ausschlag bei der Bewertung gibt die Wärmepumpe. Aber KfW 55 ist wegen dieser Wärmepumpe teurer als der Standard. In der Ratssitzung stellte nun Bürgermeister Markus Jablonski die KfW 55-Tendenz in Frage. Denn nach den neuesten Zahlen des Planungsbüros Schlager aus Lahr wird der Bau mit erwarteten rund 1,8 Millionen Euro sowieso schon teurer als geplant. Die Differenz zwischen den beiden Heizungsvarianten ist entsprechend auf rund 32 000 Euro gestiegen. Aber auch die berechneten Energiekosten würden bei dem Gebäude mit höheren Energiestandards merkwürdigerweise höher ausfallen. Eine finanzielle Amortisation der höheren Investitionen wird es also nicht geben. Nach Achim Schlager liege dies an den Voraussetzungen, die der Gesetzgeber für die verschiedenen Standards gesetzt hat. Angesichts der Gas- und Strompreise und trotz Förderung komme so ein zumindest finanziell höherer Verbrauch zusammen. Aber die Wärmepumpe sorgt für deutlich weniger Treibhausgas Kohlendioxid als die Verbrennung von fossilem Gas. Vorausgesetzt, man betreibt die Wärmepumpe nicht mit Strom aus Braunkohle.

Die Berechnungen der Planer, was wie viel kostet und welche Amortisation bringt, sahen die Gemeinderäte in der Sitzung zum ersten Mal. Dies liege daran, dass sie erst in der vergangenen Woche im Rathaus eingingen, begründete Jablonski den Informationsstand des Gremiums. Er sehe sich nicht im Stande, angesichts all der neuen Zahlen eine Entscheidung zu treffen und das CO2-neutrale Haus über Bord zu werfen, so Daniel Kietz. Er hofft, dass mit dem Eigenverbrauch der Energie vom Dach die finanzielle Bilanz doch noch günstiger für KfW 55 ausfällt. Der Rat folgte seiner Argumentation und verschob die Entscheidung.

Die Solaranlage ist noch nicht entschieden. Aber man hat schon die Dachneigung gegenüber dem ursprünglichen Plan so verändert, dass auch trotz der weniger günstigen West-Ost-Ausrichtung der Module auf beiden Dachseiten noch ein Gewinn herauskommt. Die Experten gehen davon aus, dass sich die Solaranlage in 18 Jahren amortisiert, wenn der ganze erzeugte Strom ins Netz eingespeist wird.

Der Eigenverbrauch wird als unsicher und verwaltungsaufwändig eingeschätzt. Hier hofft man, dass sich die Solaranlage als Bürgerkraftwerk betreiben lässt und sich aus den Reihen der Kommanditisten ein Ehrenamtlicher findet, der den Eigenverbrauch managed. In der Sitzung am 7. Dezember soll auch entschieden werden, ob die Gemeinde Riegel gleich eine Solaranlage aufs Dach der Flüchtlingsunterkunft setzt.


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Neubau Soziales Wohnen Sexau Dorfstraße

Soziales Wohnen Sexau – Nachhaltiger Wohnraum für 81 Personen

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BADISCHE ZEITUNG 28. Oktober 2016 – www.badische-zeitung.de

Verteilt auf zwei Häuser entsteht in Sexau zur Zeit sozialer Wohnraum für insgesamt bis zu 81 Personen. Das erste Haus – Dorfstraße 52/1 – soll in den kommenden Tagen bezogen werden. Die Fertigstellung des zweiten Objekts, Lörchstraße 22 ist für Frühjahr 2017 geplant. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt rund 2,6 Millionen Euro.

Im Dezember 2015 hatte sich der Gemeinderat für den Bau von zwei Objekten entschieden. Die Planung lag beim Architekturbüro Schlager und Partner aus Lahr. Mit einem gewissen Stolz verweist Bürgermeister Michael Goby auf die schnelle Realisierung.

Obwohl beide Objekte vorrangig der Unterbringung von Flüchtlingen dienen, steht hinter jedem Haus ein anderes Konzept. Das Haus, in der Dorfstraße – in direkter Nachbarschaft zum Pfarrhaus – wird die Gemeinde in Eigenregie vermieten. Die modulare Holzkonstruktion ermöglicht variable Grundrisse, die ohne großen Aufwand den Erfordernissen angepasst werden können. Aktuell ist die Gesamtfläche in vier Wohneinheiten – jeweils mit Dusche, Küche und Toilette – aufgeteilt. Wärmeseitig ist das Haus in der Dorfstraße an die kommunale Fernwärmeanlage angeschlossen.

Das zweite Haus – Lörchstraße 22 – bietet auf drei Etagen in neun Wohnungen insgesamt 54 Personen Platz. Dieses Objekt in traditioneller Massivbauweise ist nach dem „Herbolzheimer Modell“ auf die Dauer von 20 Jahre an den Landkreis vermietet.

Auf den Dächern beider Gebäude wird die Bürger-Energiegenossenschaft Sexau eine Photovoltaikanlage installieren.


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Neubau Wohnhaus für in Not geratene Menschen (Flüchtlinge) in Heddesheim

Neubau mit Wohnraum für 60 Menschen in Not in Heddesheim

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RHEIN-NECKAR 22. Oktober 2016 – www.morgenweb.de

Auf einem Grundstück in der Straße An der Fohlenweide soll ein Neubau mit Wohnraum für bis zu 60 Menschen entstehen. Die Pläne des Lahrer Architekturbüros Schlager & Partner sehen ein dreistöckiges Gebäude mit insgesamt neun Wohnungen vor. Hier will die Gemeinde Flüchtlinge und andere Menschen in Not unterbringen.

„Das ist unsere gesetzliche Pflicht“, sagte Bürgermeister Michael Kessler und mache deutlich, dass es hier keinen Ermessensspielraum gibt. Der Standort sei ideal und habe sich bereits seit Jahrzehnten bewährt. Vor zwei Jahren habe man an gleicher Stelle ein marodes Gebäude abgerissen, das ebenfalls als Unterkunft gedient habe.

Kessler verwies auf die integrierte Lage des Grundstücks. Die dort lebenden Menschen könnten am sozialen und gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde teilhaben. In der Nähe des geplanten Gebäudes liegen unter anderem Schulen, Badeseen, Sporthallen, das Hallenbad und die Eisbahn sowie das Jungendhaus Just.

Architekt Markus Langenbahn erläuterte dem Gemeinderat Einzelheiten seiner Planung und beantwortete auch Detailfragen. Anders als in Herbolzheim, wo die Gemeinderäte ein von dem Büro geplantes Wohnheim besichtigt hatten, entstehe in Heddesheim „ein richtiges Wohnhaus“ mit neun Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen. „Kleinere Einheiten bedeuten größeren sozialen Frieden“, erklärte der Planer. Die meist raumhohen Fenster lassen laut Langenbahn die Räume größer wirken und sorgten für eine offene Atmosphäre. An exponierter Lage werde auch auf das Äußere großen Wert gelegt. So gebe die zweifarbige Fassade dem Gebäude Charakter. Das sei so etwas wie das „Gesicht der Gemeinde“, sagte der Architekt.

Das Wohnhaus mit einer Nutzfläche von über 600 Quadratmetern wird voraussichtlich knapp 1,6 Millionen Euro kosten. Geld, das laut Kessler im Etat für 2017 zur Verfügung gestellt werden muss.

Barrierefrei wird nur das Erdgeschoss. Aufzüge sind nicht vorgesehen. Die Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung werden durch 36 Zentimeter starkes Ziegelmauerwerk und eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung eingehalten.

In dem Neubau können 55 bis 60 Menschen untergebracht werden. Mit dem Zuschnitt der Wohnungen sei man flexibel, sagte der Bürgermeister. Welche Flüchtlinge der Gemeinde zugewiesen werden, sei heute noch völlig offen. Bezugsfertig könnte der Neubau bis Ende 2017 sein.